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Es werden Posts vom Juli 17, 2017 angezeigt.

Das Ende von Eddy. Èdouard Louis.

Das Ende von Eddy.
Roman
Èdouard Louis
Fischer Taschenbuch.

In einer Zeitung, ich weiß nicht mehr in welcher, "Die Presse"?, las ich einen langen Artikel über den Autor, Èdouard Louis. Zu diesem Buch, und warum er es ewig, 10 Jahre? lang, nicht schaffte, einen Verlag für diesen Roman zu bekommen.

... Weil es diese soziale Schichte nicht mehr gibt
... Das interessiert niemanden
.... Vorgestrig

und als dann die Siege der Rechten kamen, da konnte er es plötzlich argumentieren. Diese Schichte gibt es. Diese Menschen leben in Frankreich (und überall in Europa, wie ich meine). Ihr seht sie nur nicht in euren Glaspalästen, in euren Innenstadtzirkeln. Ihr kommt mit denen nicht in Kontakt. Aber es gibt sie.

Das Ende von Eddy ist sehr autobiographisch. Edouard Louis beschreibt im Großen und Ganzen seine eigene Kindheit. Ein Kind von Fabriksarbeitern, Verkäuferinnen, Leuten, die mit 40 kaputt sind. Armut, Ärger gegen andere, Misstrauen gegen Bildung, Dauerfernsehen, schlechte Ernährun…