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Es werden Posts vom August, 2014 angezeigt.

Der Dirigent.

Der Dirigent. Von Sarah Quigley

... und sofort drinnen...

er kommt über den Tod seiner Frau nicht hinweg. Er gilt als Egoist, großes Genie, seine Frau hat ihn gerade wieder verlassen. Wer kann schon mit ihm leben? Er ist Zyniker, hoch gebildet und umgeht die stalinistische Repression. Er ist Muttersöhnchen, überpünktlich und verklemmt.

Vier verschiedene Männer. Jeder in seinem Leben gebunden. Wir steigen 1941 ein. Sommer 1941. St. Petersburg. Zu der Zeit: Leningrad.

Was sie verbindet: die Musik. Allesamt der Musik verbunden, verfallen möchte man sagen. Doch dies nur als - Luft zum Atmen - wir erleben sie in ihrem Alltag. Im alltäglichsten Alltag.

Die Gefahr kann man schon riechen, fühlen, sie dringt durch die Haut. Die Deutschen werden kommen. Werden die russischen Heere sie zurückhalten können?

Sie können es nicht. Leningrad wird belagert. In einem der kältesten Winter. Und sie sind im Schicksal um Leningrad dabei. Schostakowitsch, der große Komponist, der nicht weichen will. Iwan S…

Sophies Tartes, Quiches und Salate

Sophies Tartes, Quiches und Salate

Es ist ja sonst nicht so meine Art, über Kochbücher zu schreiben. Aber dieses hier hat eine Erwähnung verdient.

Nicht dass ich nicht schon längere Zeit an diesen Sophies... Büchern vorbeigeschlichen wäre, wie die Katze um den heißen Brei. Warum sollte ich. Und noch eins, aber wirklich. All diese üblichen Gedanken, wenn es um ein Kochbuch geht. Man hätte ohnehin schon genug davon zuhause, und würde ja aus diesen nicht und so weiter.

Trotz aller inneren Widerstände. Heute musste es in meine Hand. Und gleich etwas daraus machen. (Ich wusste ja schon länger von den besonderen Inhalten...)

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Sophie Dudemaine beschreibt nicht nur ihre Tarte und Quiches, nein, es gibt auch noch zu jedem Rezept den passenden Salat dazu! Und was für welche!

Heute Aubergine-Tarte mit Pinienkernen und dazu Friséesalat mit Geflügelleber gemacht! Wow! Die Geschmackskombination. Der Gelingenseffekt! Die Freude der Gäste!

Und was da noch alles drinnen…

Das Geräusch der Dinge beim Fallen.

Das Geräusch der Dinge beim Fallen.

Von Juan Gabriel Vásquez.

Kolumbien jetzt und in den 90er Jahren.

Unser Protagonist hat einen Blick für die feinen Nouancen. Und erzählt uns. Von dem Menschen, von diesem Einzelgänger, man sagt, er wäre im Gefängnis gewesen, das würde wohl schon seinen Grund gehabt haben. Ohne Grund kommt keiner ins Gefängnis.

Doch er ist unscheinbar. Still, spielt beim täglichen Billardspiel mit. Sie lernen sich näher kennen. Man redet nicht so viel. Spielt Billard, geht seiner Arbeit nach. Er, unser Protagonist unterrichtet.

Und dann holt sie die Geschicht ein. Viel -was wäre wenn- und -warum habe ich nicht- und eine Zeit bricht auf, in der es so war ..."...die Gewalt jenseits der kleinen Missgunst, der kleinen Rache kleiner Leute, die Gewalt, die von einem Kollektiv ausgeht, bei dem man im Geist auch den Artikel groß schreibt: Der Staat, Das Kartell, Die Armee, die Front. Wir in Bogotá hatten uns an sie gewöhnt..." (Seite 17)

Und: er will uns nicht sei…