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Es werden Posts vom September 21, 2013 angezeigt.

Zaira. Ein Leben im 20. Jahrhundert

Abseits des Neuerscheinungsgetöses, wie der von mir sehr geschätzte Heinz Sichrovsky in seiner grandiosen Sendung "Erlesen" in ORFIII zitiert. Also, abseites des Neuerscheinungsgetöses ist mir "Zaira" in die Hände gefallen. Mehr oder weniger tatsächlich.

Der Roman ist 2008 im C. H. Beck Verlag erschienen. Das ist nun doch schon ein Weilchen her.

Herr Florescu, der Autor, ist bis jetzt auch in mir vorbeigegangen. Was sehr schade ist, denn er schreibt wie ein Märchenerzähler. Er hat eine blumige und ausschweifend-erzählerische Sprache; ein Autor aus dem Osten, genauer: Rumänien.

Und von dort erzählt der Roman auch. Zaira, adeliges Kind in fruchtbarer Gegend wächst mehr oder weniger sorglos auf (wenn man davon absieht, dass ihre Mutter wichtigeres zu tun hat, als am Land zu versauern und ihr Kind aufzuziehen).

Zaira wird in ene Zeit hineingeboren, als gesellschaftliche und soziale Grenzen klar und unüberwindbar sind. Der Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihr geliebter Cou…