Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom März 10, 2013 angezeigt.

Das Leuchten in der Ferne

Das Leuchten in der Ferne. 
Linus Reichlin beschreibt einen "ausgegliederten" Journalisten in Berlin. Er findet sich auch dem Arbeitsamt wieder. Das kann er aber niemandem sagen, ist er doch ein erfolgreicher Kriegsberichterstatter. Er schon viel gesehen. Zu viel vielleicht. Manche Bilder haben sich eingebrannt. In seinen Kopf. Bildder, die immer wieder kommen. 
Am Arbeitsamt lässt er einer Frau mit Kleinkind den Vortritt. Ihm ist egal, ob er noch Stunden hier sitzt. Diese bedankt sich mit einer Einladung zu einem Abendessen. Das kann er gut brauchen, ist er doch pleite wie nur.
Diese Frau ködert ihn. Mit einer Geschichte. Ob er denn 10.000 Euro aufstellen könne. Sie kenne eine Frau, die sich als Taliban ausgibt, sie sei eine Bacha Posh, diese wolle weg, denn ihr Entdecken wäre ihr Todesurteil. 
Martens, so heißt unser Journalist, fragt nach, die Frau kennt sich aus. Er war schon in diesen Gegenden, kennt die Situation, ja die Frau weiß wovon sie spricht, sie erwähnt auch …