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Es werden Posts vom November, 2013 angezeigt.

F von Daniel Kehlmann

F von Daniel Kehlmann

Nun, es ist Daniel Kehlmann. Ja, doch. Aber: Warum dieses Cover? Warum dieser Titel?

Das hinderte mich sehr lange daran, das Buch zur Hand zu nehmen. Doch ein bißchen die Nase reinhalten sollte nun wirklich sein. Und dann ist es eben so. Kehlmann kann Geschichten erzählen. Und zwar wirklich gut.

Ganze Seiten möchte man rauskopieren (siehe Seite 21!), ganze innere Monologe auswendig lernen, verinnerlichen.

Hat Daniel Kehlmann diesen Roman nur geschrieben, um seine Lebensweisheiten, viel Klugheit und Wahrheit unterzubringen? Der Verdacht liegt nahe.

Oberflächlich, also An-der-Oberfläche erleben wir drei Buben, vorerst, später als Erwachsene. Mit unterschiedlichen Ängsten und Sorgen. Einem egoistischen Vater (oder einem sinnsuchenden Vater). Jedenfalls lässt er die Buben und seine Frauen alleine und widmet sich seiner Leidenschaft. Dem Schreiben. Er wird großer Autor. Seine Zurückgelassenen finden das nicht witzig.

Sie verlaufen sich in die Welt. - dann ein Mittelt…