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Es werden Posts vom Januar 15, 2012 angezeigt.

Mamas Vermächtnis

Mamas Vermächtnis startet mit dem Tod der Mutter. weit über 90. Die Tochter, 70 Jahre alt steht vor einem vollendeten (?) Leben. Der Inhalt war immer die Sorge um die Mutter, eine exhaltierte Persönlichkeit voller Energie, Esprit, Wankelmut, Männergeschichten.

Die Tochter verlachte biedere Hausfrau in einer Langzeitehe. Leider ist der vertraute Mann auch schon vor längerem gestorben.

Warum hat ihre Mutter sie nie anerkannt? Was war jetzt mit ihr los? Warum war sie nicht traurig? Woran sollte sie sich jetzt orientieren.

Und zu all dem tauchen Begehrlichkeiten der Cousins auf - auf was hinauf! Mutter (Mamachen, Betonung bitte auf der zweiten Silbe) hätte sie zu sich eingeladen, ihnen Zuwendungen versprochen? Wann? Sie war immer da, hat sie immer umsorgt. Mamachen wusste schon ihre Freiräume zu organisieren.

Welch Vertrauensbruch!

Und dann taucht ein Testament auf. Erst in einiger Zeit wird die Einsichtnahme sein. Hatte sie sie völlig vergessen? Was hatte sie ihr angetan. Warum war Mamachen …

Aleph von Paulo Coelho

Aleph. Das Aleph. Ein Punkt, wo Raum und Zeit allumfassend sind.

Paulo Coelho at his best.

Nach der doch verwirrenden Veröffentlichung "Schutzengel" nun wieder ein Coelho, wo man sich einzelne Sätze als Mantras an die Wand pinnen möchte. Coelho beschreibt sich selbst. Er verwendet nicht mehr den Kunstgriff erfundener Personen, er beschreibt seine Zweifel und seinen plötzlichen Lösungsansatz; eine Reise.

Am Anfang ein bisschen sperrig. Coelho als zorniger, verzweifelter Mann, nur auf sich und seine Situation bezogen, entwickelt sich dann ein Spannungsbogen - die Reise in der transsibirischen Eisenbahn - dem man sich nur schlecht entziehen kann. Mystisch, verrückt, tiefgehend, liebend. Das Thema: Schuld und Verzeihung.

Gut. Für alle Coelho Fans wieder ein Lichtblick!


http://www.buchwelten.at/list/9783257068108