Sonntag, 1. Januar 2012

Sterben.

"Für das Herz ist das Leben einfach: Es schlägt, solange es kann."

Karl Ove Knausgard beginnt mit dem Tod seines Vaters. Mit der Leichenbeschau. Mit welcher Poesie er die Körperfunktionen - die Abläufe des Sterbens - beschreibt hat etwas magisch anziehendes an sich. Er verliert sich in die Erinnerungen seines Lebens, Kindheit und Jugend in den 70er und 80erJahren. Er zieht dich in sein Leben, du verlierst dich mit ihm in seinen Vergleichen, Bildbeschreibungen, Stimmungen.

Ich würde nicht sagen: schonungslos. Sondern eher: tatsächlich.

und dann schließt sich der Kreis wieder zurück zum Ort der Leichenbeschau.
Dazwischen. ein ganzes Leben.


Leseprobe


Ein autobiographischer Roman. Wunderschön und wahr.

Im Frühjahr kommt der nächste Band aus dieser Serie auf Deutsch auf den Markt: Lieben. Ich warte schon darauf


www.buchwelten.at

Keine Kommentare: