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Es werden Posts vom August, 2010 angezeigt.

Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

Gleich einmal vorweg: Mit Kochen hat dieser Roman gar nichts zu tun. Sondern mit Tataren, ein Volk jenseits des Ural.

Diese neuen Autoren aus dem Osten, jetzt Alina Bronsky (deutsche Autorin russischer Abstammung), davor schon kennengelernt habend Marina Lewycka (britische Autorin ukrainischer Abstammung) begeistern mit ihrer neuen Art, eine (Armuts)-Realität in vordergründig leichte, beschwingt daherkommende, dabei aber beinharte und stellenweise Entsetzen-hervorrufende Familiengeschichten zu packen. Dies erlaubt, einen schnellen Lesefluss (eine Nacht) und ein gleichzeitig aus den eigenen Tiefen heraufkriechendes Entsetzen.

Kalt-warm.

Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche ist ein Roman über eine dominante Frau, Mutter, Großmutter, die ein Leben in einer Großstadt jenseits des Urals meistert. Sie als alleinige Beherrscherin des Alltags, der sich Mann, Tochter und Enkelin chancenlos ausgeliefert sehen, schafft es in den sozialen Rahmenbedingungen des russischen Kommunismus ihre F…

Theo - Antworten aus dem Kinderzimmer

Theo! Endlich ist er wieder da! Schon der Vorgänger "Theo und der Rest der Welt" hat bei uns zuhause wahre (Vor)Lese(tränenlach)Exzesse geliefert.

Theo ist das entzückendste Baby, Kleinkind, Trotzkind, das wir kennen. Alles, was er erlebt, wie Glattauer es beschreibt, ist die liebevolle Darstellung der wahren Erlebnisse mit einem neuen Erdenbürger.

Theo, was wir auch wissen, für die Geschichte und den Lesegenuss, ist es aber nicht unbedingt so wichtig, ist der kleine Neffe von Daniel Glattauer und Daniel Glattauer ist sein frischgebackener Onkel. Eine Familie bekommt ein Baby. Und alle machen mit.

Theo, das sind kleine Sager, die in der Theo-Fangemeinde bereits auf kurze Wortspiele "gemmaBillakaufen", "Das ist der Rolfdertutdirnichts", oder "Banane!" mit Augenzwinkern und stillem wissenden Lächeln reagieren.

Und jetzt wieder; plus Theo als Jugendlicher und nun Interviewer des Onkels. jaja, die Jugend. Keine Gnade vor der Würde das Alters.

Ein Klassik…