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Es werden Posts vom Februar 4, 2009 angezeigt.

Geschlechterkampf

es hört nicht auf.

Nun kommt die Klage vonseiten eines berühmten Mannes. Er hätte im Geschlechterkampf verloren. Wie unverfroren Männer dann ein Vokabel verwenden, sofort ausfahren mit allen Geschützen, wenn es um den Erhalt ihrer Position geht.

Also, Geschlechterkampf darf wohl schon sein, aber wenn ein Mann unterliegt, darf er das Wort benutzen, selbst wenn dieser Faktor nicht relevant war. Faszinierend, wie unrefelektiert die meisten Meinungsmacher die Diktion übernehmen und selbst die eigenen Leute dieses wording unterstützen.

Ich kann es mir nur so erklären, dass es viel einfacher ist, den Geschlechterkampf für etwas verantwortlich zu machen (da kennen wir uns aus, darunter kann sich jeder etwas vorstellen), als Generationenwechsel, Machtkampf oder politische Veränderung.


Der wahre Unterschied in der Argumentation eines Mannes, es sei sein Geschlecht, das ihm geschadet hätte, liegt dort, dass natürlich niemand davon ausgegangen ist, dass Frauen (!) jemals (!) einen Machtkampf (pfui!)…