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Es werden Posts vom September, 2009 angezeigt.

der Tag nach dem autofreien Tag - Streichungen bei den Öffis

Abgesehen von meinem heutigen Nicht-Buserlebnis einmal vorab die Eindrücke, wie ein Tag nach dem autofreien Tag beginnt.

Der Kurier berichtet über Obama, der eine Weltkatastrophe durch Klimaerwärmung ankündigt, die Titelseite des Wirtschaftsheftes Printausgabe Kurier: "Streichkonzert bei den Nebenbahnen". Einige erst vor kurzen halbherzig eröffnet, erfüllen sie die erwartete Nicht-Auslastung und können wieder begründet zugesperrt werden - so sieht neue moderne Mobilität seitens der ÖBB aus!

Wäre doch viel interessanter und wahrhaftiger, wenn das Streichkonzert der Nebenbahnen, die still und heimliche Streichung attraktiver Schnellverbindungen am Autofreien Tag berichtet würden!
Nein, genau am Tag danach! Wie auffällig.


Nachfolgend mein Brief an die Geschäftsführung des Verkehrsverbundes Ostregion, nachdem ich heute erfolglos versucht habe, mit einem öffentlichen Verkehrsmittel nach Wien zu kommen.


Sehr geehrte Geschäftsführung!

Seit vielen Jahren versuche ich möglichst alle Wege …

Grüne Produkte und der Preis

http://www.unternehmerweb.at/emagazin_pdf/oekostrom_09_2009.pdf

1.) schön, dass green consumers ein immer größerer Faktor werden
2.) der Einzug in alle Bereiche der Wirtschaftsdiskussion, nämlich ohne mitleidigem Lächeln, sondern als "Markt" ist ein echter Durchbruch
3.) Menschen, die nicht mehr wollen, dass Kinder ausgebeutet, ArbeiterInnen in Abfällen ersticken und schwere gesundheitliche Schäden durch Säuren, Abgase etc in der Produktion von Produkten, die sie kaufen, erleiden - werden mehr!

aber
4.) was mich noch immer ärgert, ist dass selbstverständlich angenommen wird, dass grüne Produkte teurer sind. Das stimmt nämlich nicht. Nicht grundsätzlich.

denn
5.) die Hochpreisprodukte (Imageprodukte, Lebensstil-Luxusprodukte) sind nicht öko!

und
6.) sind Naturmaterialien in verschiedenen Bereichen WESENTLICH günstigter als Plastikprodukte auf Erdölbasis.

also weg vom Hochpreis- und sowieso-immer-teurer-Image!

Weils einfach nicht stimmt und somit ein touch von "Sonderklientel" …

neue Ufer - Mut zu Chancen

»Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern vordringen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.

André Gide


Mit Loslassen beginnen alle Veränderungen.
Neue Zeiten brauchen mutige Menschen.
Systemänderung muss neues zulassen und altes loslassen.


(Wobei wir wieder bei einem Herzensthema von mir "Widerstand gegen Veränderung" wären.)

Wer die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkennt, dem wird die Zeit die Zeichen setzen.

neue Arbeitsformen - arbeiten wo man will

Die Gruppe Zukunftsforschung diskutiert gerade über arbeiten, mit wem und wo man will

Es geht darum, dass die neue Internettechnologie völlig neue Formen von Arbeit ermöglicht - jetzt müssen es nur mehr "alte Ökonomien" und "bürokratische Strukturen" verstehen lernen.

Noch immer glauben zu viele (Chefs), dass Arbeitsleistung (bei Denk- und Planarbeit) in Arbeitszeit vor Firmenbüroschreibtisch messbar ist. Völlig oldfashioned. Damit verlieren die Firmen ihre besten Mitarbeiter, das wird derzeit in einschlägigen Magazinen diskutiert (brand eins etwa) oder ist im empfohlenen Buch "Morgen komm ich später rein")besprochen.

Dass junge, moderne Menschen nicht mehr in Standardjobs (oder nur mehr sehr schwer) zu integrieren sind kennen Personalisten schon längst. Abgesehen davon, dass gerade die Generation der jetzt bis 35jährigen vielfach in prekären Dienstverhältnissen, neuer Selbständigkeit, Teilarbeit groß geworden ist, sind 8-5 jobs mit kreativer Denkarbeit nich…