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Posts

Es werden Posts vom April, 2009 angezeigt.

Organisationsentwicklung "Führung im Wandel"

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Organisationsentwicklung ist ein ausgezeichneter Artikel zu Change Management im öffentlichen Dienst, Autoren sind Frank Schäfer und Markus Raumann.

Die Quintessenzen sind legendär und eine Grundaussage, nämlich der clash of cultures zwischen bürokratischer hierarchischer Organisation und Politik stimme ich voll zu. Diese beiden verschiedenen Systeme irritieren sich gegenseitig.

Der Hauptteil des Artikels formuliert einen Beratungsprozess in einer öffentlichen Verwaltung. Kann man ins Lehrbuch schreiben.

Gratulation an die Autoren
- und vielleicht liest man noch mehr über den Zusammenstoß an der Spitze zwischen Spitzenbeamten und Politikern.


Quelle: Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management, Ausgabe 2/09. Thema "Führung im Wandel"

Die Politik ist ein wildes Tier

Nicht nur, dass die Frauen(Menschen!)-Rechte in Afghanistan seit Jahrzehnten mit Füßen getreten werden,
Nicht nur, dass die Frauenorganisation nicht zur Kenntnis genommen wird
Nicht nur, dass die Taliban ihr Gift nachhaltig injizieren konnten und es immer mehr Zustimmung für Ihre Sklavenhaltungsmethoden gibt

Die Regierung (die vom Westen eingesetze Regierung) hat das Gesetz zum Pflichtsex von Frauen nicht zurückgenommen.

Nicht nur, dass all dies passiert, eine mutige Frau musste jetzt wieder ihr Leben lassen - erschossen.


genauer im heutigen Kurier - Printversion
ebenso in der Presse


Dieses Buch ist übrigens sehr zu empfehlen.

Firmen bekommen immer schwerer Kredit

Im September 2008 musste mitten im Wahlkampf eine dringlichen Nationalratssitzung abgehalten werden, in der u. a. ein Konjunkturpaket beschlossen wurde.

Bis heute ist es nicht angekommen.


Siehe auch den Bericht der ÖNB im standard >Wirschaft>Finanzen & Börse

09. April 2009, 12:30
Firmen bekommen immer schwerer Kredit
Die Betriebe klagen über steigende Margen und höhere Sicherheitserfordernisse

*

Wien (APA) - Österreichs Firmen haben immer mehr Schwierigkeiten Kredite zu bekommen. Wie die Oesterreichische Notenbank (OeNB) am Donnerstag auf Basis einer Umfrage bei zehn großen Unternehmen mitteilte, steigen nicht nur die Margen, sondern die Banken verlangen auch immer mehr Sicherheiten und gewähren Finanzierungen nur noch für kürzere Laufzeiten. Eine Sonderbefragung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) vom März belegt die Probleme: 30 Prozent der Unternehmen berichten, dass sich für bestehende Kredite die Kreditbedingungen in den letzten drei Monaten verschärft hätten, bei ne…

Gravierende Fehler der EZB in der Wirtschaftskrise

Ich diskutiere nun schon immer intensiver in gewissen Kreisen, dass Inflation kein Problem im Verhältnis zu Deflation ist und ich die ängstlichen EZB-Männer mit ihren Maastricht-Kritierien nicht verstehe. Dieses starre Festhalten an Zeiten, die es jetzt eben nicht gibt. Regeln sind gut und wichtig. ja. Man muss nur erkennen, wann sich ihr Umfeld geändert hat und sie deshalb nicht mehr gültig sind.

Heute im Kurier spricht Peter Bofinger aus, was ich schon länger vertrete. Ein Lichtblick, wenn die öffentliche Meinungsbildung neuen Input bekommt.

Ich habe den Artikel nur in der Printversion gefunden, wer ihn nachlesen will, gleich hier in Nur-Text-Version.

Wirtschaftskrise
„Gravierende Fehler der EZB“
Der deutsche Wirtschaftsexperte Peter Bofinger wäre für eine höhere Inflation.
von Reinhard Göweil
Wir hatten im Oktober – nach der Lehman-Pleite – die höchsten Zinsen, seit es den Euro gibt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der Krise gravierende Fehler gemacht“, kritisiert der deutsche Wi…

Josef Winkler

Leichnam, seine Familie belauernd, Suhrkamp, 2003

Ein ganz tolles Buch. Lesenswert - wie Winkler überhaupt.

Wer nur irgendwie "das Land" verstehen will, die Netze, die Wände, die Regeln und Riten, sollte Winkler lesen. Klare Sprache, brutale Offenheit, großartiger Literat!

Lehrergewerkschaft fordert Pension mit 55

Lehrergewerkschafter Riegler forder also die Frühpension mit 55. Das wird das Schulsystem retten, davon bin ich auch überzeugt. Nämlich das alte verbohrte System, einbetoniert in Sonderregelungen und Argusäugigkeit hnsichtlich erhalten und ausbauen von Pfründen.

Die Gewerkschaftsvertreter unserer LehrerInnen sind offenbar noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Mit den Lösungen der 70er-Jahre ist kein Staat und vor allem keine Schule mehr zu machen.

Wir brauchen MEHR LEHRERINNEN. Engagierte, gut ausgebildete Menschen, die unsere Kinder ausbilden - und zwar möglichst breit. Mehr Schulzeit, mehr offene Lehr- und Lernzeit!

Und ganz sicher keine alten Männer, die 55 Lebensjahre als Pensionsreif ansehen. (Kleine crux am Rande: das Pensionsalter wurde vor nicht allzulanger Zeit erhöht.)



Ein diesbezüglicher Bericht im kurier