Donnerstag, 29. Januar 2009

Die klügsten Männer der Welt

Sehr zu empfehlendes Lied von den Ärzten!

Nachdem ich gestern Club2 geschaut habe, übrigens toll!, springt mich heute das Lied an.

Fazit: und was haben wir neues gelernt?
Manche alten Männer (Werner Biffl) wissen nicht einmal worüber gesprochen wird. Totaler clash of cultures! Er erinnert mich an alte Männer vom Land, die ganz entsetzt sind, weil sie "nur das beste getan haben" und dann wird das so gar nicht anerkannt.

Sehr erfrischend Ada Pellert. Tolle Frau

und die neue Erkenntnis, das Forschungsergebnis von Guido Strunk. Egal wie man es dreht und wendet, es reicht einfach, Frau zu sein, um nicht weiter zu kommen. Das erleichterst doch irgendwie.

Wir hatten im Landtag am 22.1. eine aktuelle Stunde zum Thema Frauen und vorher ein "meet & greet" mit interessierten Frauen, die schon etwas erreicht hatten. Dann kam der alte Vorwurf, dass sich Frauen zu früh zufrieden geben (was mich übrigens total aufregt, da man ja irgendwann aus Selbstschutz aufhören MUSS, den Kalk aus den Mauerritzen zu kratzen) und deshalb weder den Lohn noch die Position bekommen. Und nun die WU-Studie. Nein, sie sind deshalb zufrieden, weil man irgendwann die Rahmenbedingungen erkennt und sich in diesen zurechtfindet.

Wie gut mir tut, wenn mein Eindruck dann so bestätigt wird.

Ja, wenn der Kopf schon blutet vom vielen Anstoßen, wenn alle auf eine fordernde Frau mit Ablehnung reagieren (weil hysterisch), wenn man in der Wüste ruft und die Leistung dann noch herabgewürdigt wird (damit sie endlich erkennt, dass sies nicht bringt und deshalb jetzt bitte damit zufieden sein soll, was man ihr gerne gibt) dann lehnt man sich irgendwann zurück, schaut sich die Situation an

-

und weiß, dass auf der individuellen Ebene da jetzt nichts mehr zu machen ist. Findet sich ab und richtet sich in dieser Welt ein. Lässt die blutenden Wunden verheilen - und bei der nächsten Umfrage ist der Zufriedenheitsgrad hoch.

- Vielleicht noch der Tochter weniger Taschengeld geben --> damit sie sich rechtzeitig daran gewöhnt.











Mittwoch, 21. Januar 2009

Ingela Bruner tritt zurück

so schnell ists auch wieder vorbei, mit der ersten Frau, die die gläserne Decke in den Unis durchstoßen hat.

Die Intrige hieß: "Keine Führungskomeptenz". Ach, wie nett.

Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals ein Mann wegen mangelnder "Führungskompetenz" gekillt wurde. Das kann bei einem Mann wohl nicht sein. Der "verändert" sich dann aufgrund "persönlicher" Entscheidungen.

Was ich sehr mutig gefunden habe, war, dass sie die Stirn geboten hat.

Ja, das ist schon ein großer Fehler, zu erfüllen, was vorher alle - in Worten - verlangt haben. Schlanke Verwaltung, effizienter Strukturen. Sie hat wohl zu viel gearbeitet.

Das passt nicht ins System, da könnte ja ein jeder - eine jede - kommen! Eindeutiges Zeichen für "keine Führungskompetenz" Welcher Führung zu viel Kompetenz entzogen?

mehr unter diestandard.at

Mittwoch, 14. Januar 2009

Donnerstag, 8. Januar 2009

2009 juhu!

Schön, dass 2008 vorbei ist, ein anstrengendes Jahr ist vorüber, die Weihnachtstage sind vorbei (wobei ich diesen Tagen zugestehe, sehr sehr nett gewesen zu sein)

2009 ist das Jahr der Aktivität!

Das passt.
Der allgemeine Weltschmerz soll andere niederreißen, wobei ich schon nicht verstehe, dass diese self-fulfilling-prophecy so ausgedehnt wird. Naja, Männer habens eingebrockt, Frauen werdens auslöffeln.

In diestandard.at ist der Kommentar vonPetra Stuiber Danke, ganz lieb! erschienen. Wir wissen, eh wie immer, die Schere geht auf usw usf. Ein guter Kommentar, interessant die männlichen Kampfposter, die sich gleich reihenweise über die männliche Benachteilung beschweren. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gewisse Personen sofort da sind, und nachweisliche Fakten dem Verlierer zuschreiben (einer: Die Frauen verdienen deshalb weniger, weil sie in den Jobs auch weniger arbeiten, somit ist der Drittellohn gerechtfertigt, wer nur 2/3 arbeitet, soll nur 2/3 verdienen)

Aus dieser Schleife kommen wir nicht heraus, solange in den Entscheidungsgremien nicht anders gedacht wird (Die Katze, die sich in den Schwanz beißt!) nein - denn nur einige wenige an der Spitze können für alle verändern. Also rein mit Ellbogen! Ab einer gewissen Höhe am Berg ist Schluss mit lustig, dort gibt es den harten Verteilungskampf, liebe Geschlechtsgenossinnen, da ist nichts mit lieb sein! Denn, solange Gewerkschaft und WK so organisiert sind wie jetzt - schaut euch die beiden neuen Ministerherren an - solange können wir uns ordentliche Kollektivverträge in weiblichen Berufen selbst an die Wand zeichnen (und zwar zuhause im stillen Kämmerlein).


Egal.
2009 ist das Jahr der Aktivität - also selbst was tun, alle Umfragen Umfragen sein lassen, es nützt persönlich nichts. Selber kämpfen ist angesagt, es schenkt dir keiner was. Verlass dich nicht auf Versprechungen und vergiss die Karotte vor der Nase. Du wirst sie nie erreichen. Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Nur mehr Leistung für Geld. Punkt aus. Das ist die Sprache der Welt, in der Geld verteilt wird. (In der anderen - siehe Artikel von Frau Stuiber - tote Hose)


Kraft und Energie ist dort, wo ich mich ordentlich wiederfinde, verlass dich auf dein eigenes Können, dein Wissen, deine Person, alles andere war 2008.

Die Umfragen vor Wahlen - nebbich
Die Inflationswarnung - nebbich
Die Wirtschaftskrise 2008 - nebbich

(Außer dass Männer auf Banken Angst haben, weil sie vorher zu mutig waren (?) müssen jetzt alle in die totale Depression fallen - so nicht!)

Vergiss forecasts - die alten Regeln funktionieren nicht mehr, die alten Modelle geben keine Lösungen mehr vor. Selbst ist der Mensch!