Sonntag, 1. Oktober 2017

Wählen und kämpfen

Heute ist der 1. Oktober 2017.
Tag der Gemeinderatswahlen im Burgenland.
2 Wochen vor der Nationalratswahl in Österreich.

Die Stimmung schaukelt sich auf. Alte Gräben werden wieder reaktiviert. Verschwörungstheorien geistern durch die Medien. Wahre und Ausgedachte.

Ich plane meinen Wahlkampfendspurt. Schreibe inhaltliche Papiere, versende sie an Medien. Es überrascht schon, wie viel an Inhalt und Meinung da ist, wenn man nur Jahre beobachtet hat. Genau hinschauen, zuhören, aufmerksam sein.

Was mir aufgefallen ist, ich oftmals nur in Stimmungslagen und Eindrücken wahrgenommen habe, wird jetzt, bei Faktenrecherche bestätigt.

  • Digitalisierung als DAS Thema. ... spielt in österreichs Politik keine Rolle 
  • Zuzug in die Ballungszentren, dadurch Ausdünnung des Landes .... spielt im Wahlkampf gar keine Rolle. Dabei sieht das jede/r!
  • Änderung im Arbeitsverhalten der nächsten Generation. ... die offizielle Politik ist damit beschäftigt, "Förderung" für Arbeitnehmer plus 50 zu propagieren --> für Gemeinden gedacht  Aktion 20.000 --> Die Hälfte der DG-Beiträge... typisch Industrieförderung, weil, wer hat schon Zeit und Personal einen aws-Antrag zu machen?
  • Stattdessen: Bürokratie, Zettelwirtschaft, Misstrauen seitens der Behörden, Umständlichkeit, neue Auflagen, Regelungen, immer enger zieht sich das Korsett der Vorschriften. Als ob man alles auf dieser Welt absichern und kontrollieren könnte. Es schränkt nur uns, die Kleinen da unten, ein.

Mit den Lösungen des 20. Jahrhunderts werden wir das 21. nicht bewerkstelligen.

So, jetzt schicke ich den Plan der Veranstaltungen raus.

Inhalte und Lösungen. Vorschläge, Ideen, Kreativität. Mal sehen, ob das ankommt.


Am Dienstag um 11.30 Pilzgespräche zu LANDFLUCHT IST WEIBLICH.
Hotel Ohr, Eisenstadt
Offenes Plattformgespräch.

Maria Stern, Herta Emmer und Michaela Rauschka.

Das mittlere und südliche Burgenland und Teile der Steiermark sind von starker Abwanderung gekennzeichnet. Vor allem zieht es junge Frauen weg: Auf der Suche nach Ausbildung und Berufschancen siedeln sie ab und kommen oft nicht mehr zurück. Fehlende Arbeitsplätze, lange Arbeitswege, mangelnde Kinderbetreuung in der Heimatregion lassen den urbanen Raum attraktiver erscheinen. In der Folge dünnt das Land noch mehr aus. Die Landflucht ist weiblich  (Ö1. Journal Panorama 19.9.17)

Alle wissen es: wir haben Lösungen.
Wir laden zum Gespräch.












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