Sonntag, 9. April 2017

Löwen in der Einöde. Daniel Wisser

Löwen in der Einöde.
Daniel Wisser.
Verlag Jung und Jung.

Vorigen Samstag - Nachmittag, 13.00 Uhr. Ich noch in der Buchhandlung. Welches Buch mitnehmen? Schnell! Immerhin ist um 15.00 Uhr Termin und die Zeit knapp. Morgen, Sonntag, terminfrei!!!!!
Buch! Jetzt!

Die Panik beruhigt sich, als ich Daniel Wissers "Löwen in der Einöde" in der Hand halte. Ja. Das wird es sein.

Vorigen Sonntag, 2.4.2017. Herta terminfrei zu Hause. Müde und erschöpft von der Jahresabschlusswoche. Wir haben inventiert. Was heißt zählen, nehmen, zurückstellen, aufschreiben, ansagen, ankreuzeln. Und das bei den 1000000 Produkten. Von Buch über Schreibgeräte zu Papierwaren, Spielzeug, Gimmix, Mitnahmeartikel, Schulware, Nachfüller aller Arten. Billets, die in die 1000e gehen.

Also Sonntag. Ruhe. Buch nehmen. Aufmachen. Lesen. Genuss.

Und welcher! Daniel Wisser hat ein Meisterstück geliefert! Über Daniel Braun, den Loser der Nation. Der andere Daniel Brauns sucht, wer heißt noch so? Der geträumt hat, als Kind. Und jetzt nicht mehr. Oder dauernd. Frauen. Sehr kompliziert. Beziehungen und Nebenbeziehungen. Stress. Und dann. Daniel! Braun! Welch ein Name. Auch noch die Mutter. Immer einer, der sich duckt.

Und dann kommt sein großer Augenblick. Seine Heldentat! Die Rettung seiner ewigen Sehnsucht!

Fehlalarm.

Das Buch ist so genial geschrieben, man kommt einfach nicht raus. So ist es jetzt gerade in Wien. So leben wir jetzt in der westlichen Welt. Das sind wir. Jeder in seiner persönlichen Individualität gefangen.

Ich wünsche mir Daniel Wisser live. Mal sehen, wann das klappt. Ich werde informieren.

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Lesen und besprechen! Mitteilen, wollen wir es reflektieren? Wie wäre das? Beim Treffpunkt #Literaturkreis etwa? Das wäre doch was.


Eure/Ihre
Herta Emmer

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