Freitag, 6. Januar 2017

Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Paulo Coelho

Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt. Geschichten und Gedanken.

Dass ich (fast) alles von Paulo Coelho gelesen habe, dürfte nicht verwundern. Man hat eben auch seine tiefsinnige, romantische, menschlichwachsen Seite.

Aber gerade dieses schon lange am Markt seiende Buch war noch nicht in meiner Sammlung. Warum nicht? Manche Fragen können nicht beantwortet werden...

An einem dieser späten Novemberabende, ich bin noch in der Buchhandlung, man geht noch ein bißchen herum, schaut den Büchern beim Einschlafen zu, nimmt die Ruhe an, die Gedanken, dieser ewige Strom der Millionen elektrischen Funken, verlangsamen sich. Was mitnehmen? Was heute noch durchlesen?

Ich streife von Regal zu Regal, nehme dies in die Hand, drehe dort um, ziehe meine Kreise durch alle Abteilungen. Man möchte sich aufbauen lassen, nichts frustrierendes heute, bitte, etwas zum Entspannen. Etwas, wo die Nacht kommen kann, Gedanken, die jemanden gut einschlafen lassen. Wo man keine verstörten Träume zu erwarten hat.

Aber blöd darfs auch nicht sein. Und nicht banal. Gnade.

Nun, der Diogenes-Ständer. Und da fällt mir dieses Buch in die Finger. Kenne ich noch nicht. hm. So was.

Die Entscheidung war getroffen.

Mit Coelho ins Bett. Aufschlagen, anlesen, einschlafen, am nächsten Tag wieder. Diesmal mehrere Episoden.

Er hat hier einfach Gedanken, die sicherlich schon lange auf seinem Schreibtisch herumgelegen sind, zusammengefasst. Nichts großartiges. Einfach sein Leben. Ein Alltag, gefüllt mit Erfahrungen und Gedanken.

Man findet sich. Manchmal auch nicht so sehr. Dann wieder. Ein bißchen zuschauen, mitdenken.


Auch schön zum Weiterschenken.

buchwelten-onlineshop, www.buchwelten.at

Kommentar veröffentlichen