Sonntag, 10. Januar 2016

Bob, der Streuner. Von James Bowen

Bob, der Streuner. Eine Katze, die mein Leben veränderte.
Von James Bowen.
Verlag Bastei Lübbe.

Nun habe ich ich dieses Buch gelesen. Ich hatte zu Weihnachten einen Gutschein für eine Katze bekommen. Von meinen Kindern. Die Katze müsse ich mir selbst aussuchen. Sie würden mich in der Haltung (Streicheln der Katze) unterstützen.

Welche Freude! Denn: frei nach Loriot "Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos."

Passend habe ich nun nach "Bob, der Streuner" zur Hand genommen. Das Buch liegt schon lange zuhause. Ich habe es irgendwanneinmal meiner Tochter geschenkt, im Glauben, es würde ihr gefallen. Hat es aus. Das Buch wird vielen Leuten gefallen. Was es ja schon ausgiebig bewiesen hat.

Ich habe es auch gerne gelesen. Es ist nicht Weltliteratur. Und sonst auch. Vorhersehbar. Aber lieb. Die Geschichte einer gescheiterten Esistenz, James Bowen, der durch die Aufgabe, sich um Bob zu kümmern, wieder Halt im Leben findet. Wahr und schön.

Kann man auch lesen, wenn man mental übervoll ist und Entspannung statt geistige Anstrengung braucht. Gleichzeitig. Es gibt noch schimmeres. Und es gibt wesentlich auswegloserere Lebenszustände. Somit kann man es auch jemandem in die Hand drücken, der glaubt, es gehe nicht weiter, oder es sei gerade sehr schlimm.

James Bowen war ganz unten. Und Bob auch. Ein krankes, mautzendes, kleines Kerlchen, das sich nicht von der Haustüre verjagen ließ. Und die beiden haben sich gefunden. Aneinander.

Schönes Lesefutter.

Persönlich oder im online-shop bei buchwelten besorgen.