Samstag, 17. Januar 2015

Von Männern, die keine Frauen haben.

Von Männern, die keine Frauen haben

Haruki Murakami. Von Männern, die keine Frauen haben.

Warum schreibt Haruki Murakami so gut? Wie macht er das nur, in so einfacher Weise so gute Geschichten zu erzählen? Den Menschen zu erkennen. Seine Typen sind so klar gezeichnet und doch verbirgt sich ein ganzes Leben in ihnen. Meistens sind sie verschlossen. Sie erzählen uns nichts von sich selbst. Wir lernen sie durch Beobachtung kennen, begleiten sie auf ihrenWegen. Schauen zu. Hören zu.

Hier begleiten wir mehrere  Männer durch ihr Leben. Jedes für sich so unterschiedlich, wie Leben eben sind. Was sie vereint, ist, dass sie keine Frauen haben. Entweder gar keine wollen, keine bekommen haben, die, die sie wollen, nicht bekommen. Keine von denen wollen, die sich anbieten. Ganz viele wollen.

Männer, die ihr Leben meistern. Oder auch nicht.

Spannende Geschichten. Jede für sich.


Ich habe das Buch deshalb gerne gelesen - abgesehen davon, dass ich mich bei Murakami gar nicht entziehen kann - weil die jeweiligen (Kurz-)Romane in einer Nacht zu lesen sind. Das ist gut, in einer Zeit, die dicht gedrängt ist, man nicht weiß, wann die nächste Nacht mit einem Buch im Bett sein wird. Und so hat mich Murakami durch den Herbst begleitet. Bis heute, wo ich das letzte Kapitel, die abschließende Kurzgeschichte gelesen habe.

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