Donnerstag, 12. November 2015

Das hier ist kein Tagebuch. von Erna Sassen

Das hier ist kein Tagebuch. Von Erna Sassen. Verlag freies Geistesleben.


Ich habe einen Schatz gefunden.
muss dringend sofort stabat mater von bertoli hören.

Empfohlen bekommen, zur Hand genommen. Sogwirkung. Im Zug nochmals zur Hand genommen. In einem Zug durchgelesen. Wie wahr!

Geweint und gelacht.

Ein junger Mann wird von seinem Vater gezwungen, jeden Tag eine CD von einem ganzen Stapel, den er ihm hinlegt, zu lesen. Und etwas in ein leeres Buch zu schreiben. Jeden Tag etwas. Irgendetwas.

Unter einem Ultimatum. (Ein Ultimatum, siniert Bou, ist etwas, das man Geiselnehmern stellt. Oder Menschen, die sonst etwas Schlimmes getan haben. Er hat aber gar nichts Schlimmes getan. Vielmehr: er tut gar nichts. Liegt nur herum.)

Das Ultimatum: Wenn Bou nicht die Bedingungen erfüllt, lässt ihn sein Vater in eine psychiatrische Klinik einliefern. Vater meint das ernst.

Wir begleiten Bou durch eine kure Zeit. Manche Tage schreibt Bou nichts, manche Tage doch etwas. Und er hört Musik. Mit innerlichen Kommentaren dazu. Bei manchen Sätzen, die er schreibt, braucht er dann ein Stück öfter als einmal. Das wird alles notiert.

Bou hat vor einigen Jahren seine Mutter durch Selbstmord verloren. In ihm brennt eine tiefe Wut auf sie. Sie hat ihn, seine kleine Schwester, Vater, Tante und Oma einfach im Stich gelassen.

In diesem KeinTagebuch verarbeitet er die letzten Jahre.

GROSSARTIGE LITERATUR!
FÜR ALLE MENSCHEN!

Jetzt muss ich noch die ganze Musik nachhören. Mein Kopf ist voller Gedanken, voller Lust und Antrieb, dieses Buch ganz ganz vielen Menschen in die Hand zu drücken. Ein Gewinn für jedes Leben!



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