Sonntag, 9. August 2015

Herta und die Hühner. Eine Geschichte vom Schönen Scheitern. Teil 1

Herta und die Hühner. Eine Geschichte vom schönen Scheitern.

Es war im Jahr 2007. Eine Schneckenplage kündigte sich an. Was hilft? Natürliche Feinde.

Ein guter natürlicher Feind sind indische Laufenten. Die Auskunft. Auch wenn sie nicht unbedingt einen Teich brauchen, wenn sie einen haben, sind sie im Wasser und pfeifen auf die grauslichen Schnecken. Wir haben einen Teich. Naturbadeteich. Das geht nun wirklich nicht. Dort schwimme ich und Laufenten sch.... mir dort nicht rein.

Ein anderes Tier muss her. Hühner. Hühner pecken doch alles zusammen, was ihnen in den Schnabel kommt. Hühner können nicht schwimmen. Also Hühner. Schöne Hühner. Wir entscheiden uns für Zwerghühner. Und bekommen. "Das gemeine Landhuhn" Farbe braun. und einen weißen, stolzen Zwerghahn mit langen Federn an den Zehen. Stolz, klein, laut.

Und sie machen, was zu tun ist: Pecken alles auf. Und legen Eier. Jeden Tag ein Ei.

2007 bekommen wir noch ein Familienmitglied. Amanda. Amanda die Tapfere.
Wie süß! Amanda liebt Hühner. Sie jagt sie, dass die Ohren nur so fliegen.


Die Hühner müssen weg. Vor lauter Stress schwimmen sie schon im Teich. (Lebensangst geht vor Wasserscheu). Übrigens hat ein Hahn eine besondere Eigenschaft. Er kräht. Laut. Ab 4 Uhr früh. Laut, anhaltend und mit Begeisterung.

Geht gar nicht im Wohngebiet. Die Hühner werden ausgesiedelt und das Thema für Jahre ad acta gelegt.
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