Samstag, 21. Februar 2015

Liebe pur. Von Yael Hedaya

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Liebe pur.

Von Yael Hedaya.

Die Geschichte beginnt mit einem Hund, der zu niemandem gehört (zu niemandem zu gehören scheint). Um den sich eine liebe alte Frau, ein paar Stockwerke höher wohnend, rührig kümmert. Er lebt auf einem Fußabstreifer vor einer Wohnung.

Die Geschichte wir aus seiner Sicht erzählt. Wie er als kleiner Streunernachkömmling die Abholung durch die Tierfänger übersteht, wie er sich im Park das eine oder andere Fressen findet, und - wie er sein Frauchen und Herrchen findet.

Vielmehr wissen die Beiden zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass sie ein Paar werden.

Der Hund schon.

Die Geschichte von zwei jungen Menschen um die 30. Single. Manche Beziehungen schon erlebt, einige unschön zu Ende gegangen. Man lebt so sein Leben.

Sie bleiben zusammen. Und der Hund verbindet sie. Und an ihm spiegelt sich auch der Zustand der Beziehung. Wie sie sich harmonisch entwickelt, wie sie kriselt, sich entfernt, und .... wieder zusammenfindet? Das Ende bleibt offen.

Yael Hedaya hat mich durch die schöne Erzählkunst überzeugt. Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen. Also vielleicht in drei Zügen. Der Mensch hat ja die Eigenschaft des Nächtens im Bett einzuschlafen. Irgendwann dann doch.

Auch wenn dieses Buch mich lange Zeit davon abgehalten hat. Vom Einschlafen nämlich.

Was soll ich sagen. Schön zu lesen. Sie bringt eine ganze Generation auf den Punkt.


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