Samstag, 17. Januar 2015

Von Männern, die keine Frauen haben.

Von Männern, die keine Frauen haben

Haruki Murakami. Von Männern, die keine Frauen haben.

Warum schreibt Haruki Murakami so gut? Wie macht er das nur, in so einfacher Weise so gute Geschichten zu erzählen? Den Menschen zu erkennen. Seine Typen sind so klar gezeichnet und doch verbirgt sich ein ganzes Leben in ihnen. Meistens sind sie verschlossen. Sie erzählen uns nichts von sich selbst. Wir lernen sie durch Beobachtung kennen, begleiten sie auf ihrenWegen. Schauen zu. Hören zu.

Hier begleiten wir mehrere  Männer durch ihr Leben. Jedes für sich so unterschiedlich, wie Leben eben sind. Was sie vereint, ist, dass sie keine Frauen haben. Entweder gar keine wollen, keine bekommen haben, die, die sie wollen, nicht bekommen. Keine von denen wollen, die sich anbieten. Ganz viele wollen.

Männer, die ihr Leben meistern. Oder auch nicht.

Spannende Geschichten. Jede für sich.


Ich habe das Buch deshalb gerne gelesen - abgesehen davon, dass ich mich bei Murakami gar nicht entziehen kann - weil die jeweiligen (Kurz-)Romane in einer Nacht zu lesen sind. Das ist gut, in einer Zeit, die dicht gedrängt ist, man nicht weiß, wann die nächste Nacht mit einem Buch im Bett sein wird. Und so hat mich Murakami durch den Herbst begleitet. Bis heute, wo ich das letzte Kapitel, die abschließende Kurzgeschichte gelesen habe.

Jetzt gleich besorgen. www.buchwelten.at

Samstag, 3. Januar 2015

Warum gerade du? Barbara Pachl-Eberhart


http://www.buchwelten.at/list?back=081a83a2359a290f60bd0a4c222666a6&xid=11317937

Warum gerade du?
Persönliche Antworten auf die großen Fragen der Trauer.

Von Barbara Pachl-Eberhart


Barbara Pachl-Eberhart war im November bei uns zu Gast und hat mich durch ihre faszinierende Präsenz, Durchsichtigkeit und Geradlinigkeit sehr beeindruckt.

Die Frau ist so freundlich!, zuvorkommend und höflich, da können wir uns alle ein Stückchen abschneiden.


Das Buch selbst, von der Autorin signiert, liegt lange auf meinem Nachtkastl. Immer wieder zur Hand genommen, reingeblättert, da ein gutes Wort, dort ein Satz zum Herausschreiben. Eine Stelle, über die ich gerne mit jemanden reden würde.

Und so ist es weitergegangen. Dieses Buch muss man nicht von A-Z von Anfang bis Ende geradlinig durchlesen. Ich bin bei meiner Methode geblieben. Da ein Kapitel, das mich sehr interessierte. Gelesen. Weggelegt.

Wieder einfach einmal zufällig aufgeschlagen, einen Bereich markiert, Lesezeichen, Notizen mit Bleistift. Von Hinten nach Vorrne gelesen. Zurückgeblättert. Wieder diese eine Stelle gesucht. Ja, gut.

Wem würde ich dieses Buch empfehlen?
Allen, die manchmal traurig sind.
Allen, die einen Schock erlebt haben (und das muss nicht unbedingt mit Tod zu tun haben)
Allen, die vor Schmerz in die Knie gehen.
Allen, die sich in ihrem Kummer verlassen fühlen.
Allen, die glauben, das (was auch immer) nicht zu schaffen.

Allen Menschen mit Trennungsschmerz.

Was ist dieses Buch?
Positiv. Ehrlich. Feinfühlig. Leichtgängig. Tiefgründig.

Ein Nachschlagewerk. Bleibt auf dem Nachtkastl.


Gibts bei mir im online-shop und in der Buchhandlung.

Eure Herta Emmer

Donnerstag, 1. Januar 2015

2015 Das Jahr der Geduld

Meine lieben Mit-LeserInnen

Jedes Jahr am 1. Jänner lasse ich den ersten Gedanken in der Früh wirken und mein Motto sein.

Heuer: Das Jahr der Geduld.

Was ist das?

Geduldig sein mit ...
sich selbst
seiner Familie


seiner Umgebung

Geduld haben mit ...
den Projekten "in-the-line"

den eigenen Vorsätzen
den eigenen Schwächen



Denn: Ein von mir sehr geliebter Autor, Francois Lelord, lässt in seinem Buch "Hector und die Geheimnisse des Lebens" ebendiesen, Hector, sagen:

"Wenn es nicht beim ersten Mal klappt, muss man es noch einmal versuchen."

Also versuche ich es heuer viele Male, unbeirrt, immer wieder. Geduldig sein.

Hector und die Geheimnisse des Lebens

 Und wenn es schwer wird, ein bißchen Hector zuhören.

Es gibt sie ja, die tröstliche Gewissheit der guten Sätze in den Büchern.



geduldig sein mit ...
großen literarischen Werken und ihrer Erarbeitung
dem Erlernen einer neuen Sprache
dem Merken des täglichen Gedichts
dem Anspruch auf den täglichen Hundespaziergang
jede Woche in Yoga

Idee 1
Idee 2
Idee 3
Ideen 4-188
... allem, was sonst noch zu tun wäre