Montag, 16. Juni 2014

Mörderische Schärennächte. Der vierte Fall von Thomas Andreasson

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Mörderische Schärennächte. Der vierte Fall für Thomas Andreasson.

Nora bewältigt ihr neues Leben an und für sich sehr gut. Ein tiefer Schmerz im Inneren ihres Herzens ist aber nicht wegzuleugnen. Auf der anderen Seite ihr Freund Thomas. Ihm scheint ein neues Glück gegönnt.

Der Fall. Ein Selbstmord. Ein junger Student wird aufgehängt in seinem Studentenzimmer gefunden. Kein Anzeichen von Fremdverschulden. Nur seine Mutter will das nicht glauben. In den Besprechungen wird der Meinung einer Mutter, deren Sohn gerade tot - erhängt - gefunden wurde auf Fremdverschulden wenig Glauben geschenkt.

Sie fleht Thomas Andreasson an. Und er verspricht ihr, sich den Fall genauer anzusehen. Was sich dann auftut, liest sich wie ein Agententhriller. Die handelnden Personen: Junge Männer, die in den 1970er Jahren eine Ausbildung in einer Schwedischen Eliteeinheit "genossen". Von einem sadistischen Unteroffizier gequält halten die jungen Männer durch. Bis ... etwas passiert, was sie alle bis zum Ende ihres Lebens nicht mehr verkraften.


Hier nimmt sich Viveca Sten wieder eines traumatischen Erlebnisses an, das noch weit in die Zukunft reicht. Auch bei uns hat es beim Bundesheer wilde Unteroffiziere gegeben und ein Unrechtsbewusstsein von sadistischer Quälerei bei der Grundausbildung - oder wie hier bei der Grundausbildung zu einer Eliteeinheit - hat sich erst sehr spät gesellschaftlich durchgesetzt. In Schweden nicht anders.

Atemlos, und schon auch wieder sehr verstörend, nichtsdestotrotz Realität, ein gutes Stück Aufarbeitung. Eingepackt in einen guten Kriminalroman.

Ach ja. Suchtfaktor.

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