Montag, 9. Juni 2014

Helga Bansch. In der Nacht.

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In der Nacht. Von Helga Bansch.

Was tun die Tiere in der Nacht?
Wo schlafen die Tiere in der Nacht?

Diese Frage stellen sich kleine Kinder. Und in diesem Buch werden die Geheimnisse gelüftet.

Das Besondere an diesem Buch:

- ganz kurze Texte. Ein- bis Zweizeiler
- einfache, kunstvolle Illustrationen (die auch noch das eine oder andere Detail verstecken)
- und einen Kniff: Das Buch kann von vorne und hinten gelesen werden.

-- von vorne - ganz ordentlich. Die Tiere schlafen dort, wo sie sollen
-- von hinten - alles durcheinander. Die Tiere schlafen an Orten, wo sie nicht hingehören.


Lieblich.

Eignet sich auch wunderbar, mit den Kindern ein Verwechslungsspiel zu machen. Schläft der Hase wirklich ... ?

Und wie gut man Träumen kann, nach der Lektüre dieses Buches. Mit einem Lächeln im Gesicht.

Ab jeden Alters.


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Mélodie d'amour

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Wie ist das eigentlich, wenn man kontemplativ vor sich hin liegt, seinen Gedanken nachhängt, dazwischen Kapitel um Kapitel liest und jede Figur, die dargestellt wird, die ihre Geschichte der Geschichte erzählt, besser wird?

Haben Sie schon ihre Favoritin?

Bei Mélodie d'amour von Margriet de Moor gibt es eine Frau, Rosalynde, bei der ich, während sie mir ihre Geschichte erzählte, immer wieder Szenen vor mir hatte, wo ich Textteile vorlas, jemandem mitgab, ihn hungrig machte auf die Geschichte. Nur mit einzelnen Sätzen. Und davon so viele.

Am Anfang war es ein bißchen schwer für mich. Ich habe Margriet de Moor persönlich erleben dürfen. Vor langer Zeit in Leipzig. Das war im März diesen Jahres. Ewigkeiten. Das Buch war mir sowieso schon aufgefallen. Was für ein Cover! Und: auf die Seite für leichte Unterhaltung oder auf die Seite Belletristik?

Belletristik.
Literatur?

Ist Literatur nur das, was schwer zu lesen ist?
Dann nicht Literatur.

Das Buch ist ausnehmend leicht zu lesen. Wenn auch - wie soll ich sagen - vielleicht war ich auch nicht sehr konzentriert zu Anfang. Da habe ich viele gleichzeitig gelesen. Viele Geschichten. Doch jetzt, an diesem schönen Sommerwochenende. Jetzt. Ich fange mit dem zweiten Teil nochmals an. Will die Person ganz erleben (den ersten habe ich mit Vergnügen vor langer Zeit gelesen). Eintauchen. Sätze. Aufschauen. Erleben, Spüren, denken. Weiterlesen.

Wem diese Sätze erzählen? Wem diese Stimmung weitergeben?

Margriet de Moor stellt einen Mann um den sich alles dreht vor, zumindest gibt er den roten Faden, aber im wesentlichen Frauen; es geht um die Liebe. In all ihren Facetten. Und um den Umgang damit, um die schöne Verliebtheit, die sich dreht. Um die ewige (Liebe), die vergehende, und um Eindrücke, die bleiben, Augenblicke, die wesntlich sind im Leben. Stimmungen, der Wind, ein Blick.

Was verlangt sie? Sich dem Roman hinzugeben. Ihm Zeit zu lassen.

Etwas sehr schönes, um es in den Urlaub mitzunehmen. Fürs Wochenende am Pool, für die Ruhe im Garten. An einem verregneten Abend.

Und vielleicht später eine Gelegenheit, sich diese Sätze zu erzählen. Irgendwo.


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