Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe.

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Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe.

Von A. J. Betts. Übersetzt von Katharina Diestelmeier und Anja Malich.

Unser Protagonist liegt in einem Krankenzimmer. Seine Mutter ist bei ihm. Nebenan zieht ein neuer Patient ein. Er erkennt es an den Schritten, dem Öffnen der Schranktüren. Ein lauter Nachbar. Oder eine sie?

Von der ersten Seite an bin ich bei ihnen. Bei Zac und Mia. Zac, der behütete, wohl umsorgte junge Bursch mit einer Knochenmarktransplantation, Mia, die Wilde mit einer alleinerziehenden Mutter, angespannes Verhältnis. Mia, die schreit und tobt und sich wehrt. Zac, der viel lieber ihren Krebs hätte. Der ist ja zu viel höherem Prozentsatz heilbar als seiner.

Zac und Mia lernen sich klopfend kennen. Klopf Klopf an die Wand. Klopf Klopf zurück. Zac ist in Quarantäne. Mia soll operiert werden.

Als Zacs Quarantäne endet besucht ihn Mia in seinem Bett. Irgendwann in der Nacht. Wer tröstet wen? Es tut gut, nicht allein zu sein, jemanden zu spüren.

Dann hören sie lange nichts mehr voneinander.

Zac, Kind einer Farmersfamilie, sieht eines Tages unter den Streichelzootouristen - Mia. Oder war sie es nicht?

Diese Mia, die sich so wehrt, die mit der schrecklichen Konsequenz ihres Fußtumors nicht umgehen kann, die sich verweigert, wegläuft. Und Zac. Der in seiner hoffnungslosen Situation Stütze ist. Bis - ja bis sich die Rollen tauschen.

Was für ein Roman! Welche Sprache! Welches Wissen!

Die Autorin hat diesen Roman in jahrelanger Arbeit mit krebserkrankten Jugendlichen geschrieben. Die Rollen sind verfälscht. Aber es gibt sie. Die Zacs und Mias und all die anderen.

Herzerwärmend.

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