Montag, 22. April 2013

Und dann kam Paulette.

 


Und dann kam Paulette.

Ein schöner, stiller Roman über verschiedene Charaktere in Frankreich, die im Alter sukzessive, nacheinander, sorgfältlig versuchen, nicht allen sondern gemeinsam zu leben.

Ferdinand, dessen Frau vor längerer Zeit gestorben ist, aber was ihn noch mehr belastet sein Sohn mit den Enkelkindern erst kürzlich ausgezogen ist, nimmt sich seiner Nachbarin an. Einer entzückenden Person, die offenbar unter schreiender Armut leidet. Bei einem Gewitter werden gravierende Mändel im Dach sichtbar und als das Wasser schon knöchelhoch im Raums steht akzeptiert sie seine Einladung, ein paar Nächte (bis zur Reparatur des Daches) in seinem großen Haus ein Zimmer zu nehmen.

Und so ergibt eine Person die andere. Ferdinand lernt seinen Einladungstext. Die Freunde nehmen zögerlich aber doch an.

Im großen Haus von Ferdinand, einem alten Bauernhaus gestaltet sich so eine Alten-WG, die in weiterer Folge ganz junge Menschen aufnimmt. Hier ist generationenübergreifendes Zusammenleben möglich.

Ein schöner, romantischer, lieblicher Roman. Einmal ausruhen bitte.


... der einzige Wehrmutstropfen ist die oft flapsige Übersetzung einer derben deutschen Sprache die nicht zum Stil der Charaktere passt. Ich habs durchgehalten, wenn auch manchmal unter Schmerzen.


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