Dienstag, 16. April 2013

Alles dreht sich.



Alles dreht sich.

Linda sitzt gerade im Hof des Krankenhauses. Ihre Mutter ist noch drinnen. Die schafft es nicht so mit der Diagnose: Gehirntumor. Linda hat einen Gehirntumor. Da setzt sich ein unscheinbarer Junge zu ihr. Max. Wie viele Tage hast du noch? Weiß ich nicht. Wir machen eine Liste.

Die Liste. Systematisch. Was will ich noch getan haben, bevor ich gestorben bin.

Die Liste. Max. Max ist verhaltensgestört. Deshalb musste er auch Linda kennenlernen. Seine Therapeutin hatte ihm das aufgetragen. Max kennt sich mit dem Typ Mensch schon gut aus. Beide färben dann ihre Haare. Sie haben nichts zu verlieren.

Max und Linda arbeiten diese Liste ab. Am Ende macht sogar Pia mit. Pia ist Lindas beste Freundin. Und sehr eifersüchtig auf Max. Ihre beste Freundin hat einen Gehirntumor! Was soll das?! Die drei beschließen dann, etwas gegen die Gleichgültigkeit der Menschen zu tun. Sie wollen aufrütteln. Wollen den Leuten zeigen, wie es Kindern anderswo auf der Welt geht. Sie agieren anarchistisch, bekleben Wände mit Botschaften. Sie wollen zeigen, dass an den T-Shirts Kinderarbeit klebt.


Max, Linda und Pia kommen aus verschiedenen Verhältnissen. Jeder von ihnen hat mit seinem Umfeld zu kämpfen. Wobei Linda sich auch um ihre Mutter sorgt, immerhin hat ihre Tochter einen Tumor.

Der ganze Roman spielt in der Zeit zwischen Diagnose und Erstbehandlung.

Wie geht man mit einer Diagnose "Hirntumor" um? Wie, wenn man gerade mitten in der Pubertät steckt.


Rosemarie Eichinger liefert einen schnellen, bunten, kraftvollen Jugendroman, der genau so zu lesen ist. Man ist vom ersten Satz an in der Geschichte und bleibt auch dabei. Lebe dein Leben!


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