Sonntag, 7. April 2013

Reise nach Kalino. Von Radek Knapp

Reise nach Kalino. Von Radek Knapp

Wer würde nicht gerne ein perfektes Leben in dienm perfekten Körper im perfekten Alter haben? Sicher fast alle. Dies ist in Kalino Wirklichkeit geworden.

Durch eine besonders hoch entwickelte Technologie kann man sich durch chemische Prozesse in der ewigen Jugend erhalten. Ein sorgenfreies Leben garantiert.


Was Detektiv Werkazy in Kalino erlebt bringt ihn aus dem Staunen nicht heraus. Er, mittelloser Detektiv, wird von Osmos, dem Gründer, angerufen. Man kennt schon die Gerüchte um Kalino, das völlig abgeschottet ist. Aber jetzt, wo er eingeladen ist und diese Realität selbst erlebt.

Lauter wunderschöne Menschen, durchtrainierte Körper, perfekte Technologie. Alles passt.

Diese Menschen kennen keine Schmerzen, keine Krankheiten, keinen Tod. Jeder Tag ist Glück. Sie haben ihre Glücklichmachgeräte, Handyändliche Dinger, die Serotonin ausschütten. Doch dazu erst später. Werkazy muss zuerst einen Mord aufklären. In einer Welt, wo es kein Böse gibt.


Dieser Roman fließt. Radek Knapp beschreibt Werkazy, diese Welt, die Personen in einem so leichten Plauderton, die Geschichte tänzelt. Trotz der Recherchearbeit und dem skurill anmutenden Umständen in Kalino bleibt ein Kern, der gut getroffen ist. Die einen manipulieren, die anderen sind manipuliert.


Am Ende siegt das Gute. Aber bis dahin ist ein Weg.



Ich habe diesen Roman in einem Fluss gelesen. Immer auch Radek Knapp vor meinem inneren Auge, der ein wunderbarer Erzähler und Vorleser ist. Danke für den Leseabend im Literaturhaus Mattersburg!


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