Dienstag, 10. April 2012

gewinnen ohne zu kämpfen

Christian Seidel erzählt am Beispiel des Erlernens der Kampftechnik Taekwondo von seinem Weg aus einer Lebenskrise, die ihn ziemlich durchgebeutelt hat.

Er beschreibt, wie ein erfolgreicher, dynamischer junger Manager in einen Strudel der Selbstzweifel und des Ausgebranntseins gezogen wird - und wie er nach einem schweren Autounfall flashs der Frage nach dem Wesentlichen hat.

Das Buch ist aufgebaut am Beispiel des Erlernens dieser asiatischen Kampftechnik, mischt die Hinterfragung von Werten, das Stolpern am eigenen Ego mit Beispielen aus seinem Leben.

Ein autobiographischer Roman, wo einer auszog, sich nach dem Sinn zu fragen. Gleichzeitig interessant zu lesen, da in sehr kurzer und nicht schwülstiger Form eine Aufarbeitung der Grundwerte unseres Gesellschaftssystems passiert. Teilweise verliert sich der Autor in Belehrungen zur Veränderung unserer Gesellschaft - es sei ihm unbenommen.


Gut zu lesen. Gut zu schenken. Weckt die Neugierde auf die Kampfsporttechnik.


ja, jetzt noch die Conclusio. Gewinnen ohne zu Kämpfen = Überwindung des eigenen Stolzes. Bis dorthin ist aber ein weiter Weg zurückzulegen.



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