Sonntag, 15. Januar 2012

Aleph von Paulo Coelho

Aleph. Das Aleph. Ein Punkt, wo Raum und Zeit allumfassend sind.

Paulo Coelho at his best.

Nach der doch verwirrenden Veröffentlichung "Schutzengel" nun wieder ein Coelho, wo man sich einzelne Sätze als Mantras an die Wand pinnen möchte. Coelho beschreibt sich selbst. Er verwendet nicht mehr den Kunstgriff erfundener Personen, er beschreibt seine Zweifel und seinen plötzlichen Lösungsansatz; eine Reise.

Am Anfang ein bisschen sperrig. Coelho als zorniger, verzweifelter Mann, nur auf sich und seine Situation bezogen, entwickelt sich dann ein Spannungsbogen - die Reise in der transsibirischen Eisenbahn - dem man sich nur schlecht entziehen kann. Mystisch, verrückt, tiefgehend, liebend. Das Thema: Schuld und Verzeihung.

Gut. Für alle Coelho Fans wieder ein Lichtblick!


http://www.buchwelten.at/list/9783257068108
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