Donnerstag, 4. August 2011

Die Geschichte der Liebe


Die Geschichte der Liebe handelt von einem polnischen Juden, der als Kind das Massaker der Deutschen an allen Einwohnern seines Dorfes dadurch überlebt, dass seine Mutter ihn rechtzeitig wegschickt. In den Wald.

Davor war er ein junger Mann, eingebettet in das regelmäßige, behütete Leben eines kleinen Dorfes, unsterblich verliebt in ein junges Mädchen, das er von klein auf schon gekannt hat. Das Mädchen - Alma - wird schon früher nach Amerika, zu entfernten Verwandten weggeschickt. Er verspricht ihr, zu ihr nachzukommen, was ihm auch gelingt.

Dass eine Flucht, als Unsichtbarer, Zeit in Anspruch nimmt, ist klar. Dass niemand, der die Nachrichten verfolgt, annehmen kann, dass ein Liebster überleben könnte, auch. Als er vor ihrer Tür in New York steht, öffnet eine schwangere Frau, ein Dreijährigen an ihren Füßen klebend. Sein Sohn.

Er muss sich zurückziehen. Sie werde bei ihrem jetzigen Mann bleiben.

Dies einmal zum Rahmen.

In Wirklichkeit springt dieser Roman zwischen den Zeiten, vermischt Rollen, Figuren, bindet ein und verwirrt. Auf der Suche nach dem Roman "Die Geschichte der Liebe" verbinden sich Lebensexistenzen, lernen wir verschiedene (tragische) große Lieben kennen. Menschen, durcheinandergewirbelt, auseinandergetrieben in den 40er-Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Der Roman spielt jetzt. Der junge polnische Jude ist jetzt ein alter, gebrechlicher Mann, der in seiner Wohnung lebt. Wir wissen nichts von ihm. Er erzählt uns auch nichts. Getragen von einem stillen jüdischen Humor tauchen wir ein. Tiefer. Zwischendurch auch verwirrt von den vielen Personen, die immer als Ich-Erzähler auftauchen (was die Lektüre zwischenzeitlich auch anstrengend macht).

Der Roman von der Geschichte der Liebe ist das Werk dieses jungen Mannes, der nur einmal geliebt hat und seiner großen Liebe Geschichten geschrieben hat, um sie zu unterhalten. Diese Geschichten haben den Krieg überlebt und tauchen - verfälscht und unverfälscht - am Ende seines Lebens wieder auf.

Was ist das Leben?
Hat ein Unsichtbarer jemals gelebt?


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und dies alles sagt nichts über die schöne Sprache, - und vor allem die Geschichte der Liebe, die wir in kurzen Phrasen anlesen dürfen - aus. Voller Poesie, Tiefgang und - zärtlicher Liebe.

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Für alle, die gerne genauer hinschauen - ein MUSS
Für alle, die wieder an ihrem WISSEN arbeiten wollen. An ERKENNTNIS (um sich dieses Wort aussprechen zu getrauen. Schwülstig, zu groß. Und doch.)

Lesedauer: 6 Stunden.

Gespickt mit Zitaten, die wir kennen, mit Beispielen aus der Erkenntnistheorie, mit tausenden kleinen Sätzen, Sagern, Wahrheiten dazwischengestreut, wie zufällig. Ein Quell von Wortsammlungen, zum Rausschreiben, An-die-Wand-pinnen, merken, lernen.

TIEF-SINN-IG

Viel Freude, mit dem Buch
Viel Tiefe beim Lesen!

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