Dienstag, 8. September 2009

neue Arbeitsformen - arbeiten wo man will

Die Gruppe Zukunftsforschung diskutiert gerade über arbeiten, mit wem und wo man will

Es geht darum, dass die neue Internettechnologie völlig neue Formen von Arbeit ermöglicht - jetzt müssen es nur mehr "alte Ökonomien" und "bürokratische Strukturen" verstehen lernen.

Noch immer glauben zu viele (Chefs), dass Arbeitsleistung (bei Denk- und Planarbeit) in Arbeitszeit vor Firmenbüroschreibtisch messbar ist. Völlig oldfashioned. Damit verlieren die Firmen ihre besten Mitarbeiter, das wird derzeit in einschlägigen Magazinen diskutiert (brand eins etwa) oder ist im empfohlenen Buch "Morgen komm ich später rein")besprochen.

Dass junge, moderne Menschen nicht mehr in Standardjobs (oder nur mehr sehr schwer) zu integrieren sind kennen Personalisten schon längst. Abgesehen davon, dass gerade die Generation der jetzt bis 35jährigen vielfach in prekären Dienstverhältnissen, neuer Selbständigkeit, Teilarbeit groß geworden ist, sind 8-5 jobs mit kreativer Denkarbeit nicht kompatibel. Aus der EDV-Branche längst bekannt, schwappt diese Welle nun auch in weite Teile von old-economy-Berufen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die neue Führungsleistung darin besteht, die Koordination und Organisation von freien MitarbeiterInnen in Netzwerkstrukturen zu managen. An dieser Leistung wird sich Erfolg und Misserfolg von Organisationen messen lassen.