Sonntag, 24. Mai 2009

"Die" Jugend

„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen,“ sagte der Zukunftsforscher Aristoteles

Wie schön, wenn sich "die" Alten, "die Junggebliebenen" und "die" Erwachsenen über "die Jugend" Sorgen machen.

Entwicklungstechnisch ein wirkliches Novum!

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Saturierte Parteistrukturen bringen saturierte Persönlichkeiten hervor. punktum.
Diese sind abgeschliffen, sonst wären sie nicht durch die Mühlen der Aufstiegshierarchien gekommen. Wie also soll man von diesen Leuten verlangen, nur irgendetwas laut zu sagen, das nicht gerade in den mainstream passt und somit dem persönlichen Aufstieg schadet.

Zur Zeit sagt "man" also, die Jugend ist rechts. Darüber kann man sich ausführlich abdiskutieren, "man" kann sich in Foren jugendlich darstellen, oder die Stirn in Falten legen - und somit braucht "man" auch nichts wirklich tun.


Gut gefällt mir der heutige Artikel von Rainer Nowak in "Die Presse am Sonntag" , der schon wagt, manches klarer anzusprechen. Gut so. Weiter so!