Dienstag, 24. Februar 2009

Die Perestroika des Kapitalismus

Klaus Woltron hat gestern sein neues Buch vorgestellt. Die Diskussion wurde von Peter Rabl geleitet, mit am Podium war Wilfried Stadler. Auch die Wortmeldungen aus dem Publikum waren niveauvoll.

Conclusio:
1. Wir wissens auch nicht so genau (wie stark die Finanzkrise wird)
2. Regulierungen nach dem alten europäischen Modell müssen wieder eingeführt werden
3. Der Markt hat nicht immer recht
4. Es findet ein Systemwechsel statt

5. (zu meiner besonderen Freude von einem Bankchef ausgesprochen) niemand hat es gewagt, öffentlich zu sagen, dass 20 % Rendite bei einem Realwirtschaftswachstum von 3 % langfristig unmöglich sind. Unternehmen, die über eine lange Zeit bestehen, sind ausgezeichnet gemanagt, wenn sie jedes Jahr Stabilität oder ein kleines Wachstum von 1 % machen. Alles andere ist unrealistisch.


Jedenfalls: Buch lesen - die Ansichten von Klaus Woltron sind Generalisiert, er zielt auf unser Gesamtsystem ab.