Donnerstag, 8. Januar 2009

2009 juhu!

Schön, dass 2008 vorbei ist, ein anstrengendes Jahr ist vorüber, die Weihnachtstage sind vorbei (wobei ich diesen Tagen zugestehe, sehr sehr nett gewesen zu sein)

2009 ist das Jahr der Aktivität!

Das passt.
Der allgemeine Weltschmerz soll andere niederreißen, wobei ich schon nicht verstehe, dass diese self-fulfilling-prophecy so ausgedehnt wird. Naja, Männer habens eingebrockt, Frauen werdens auslöffeln.

In diestandard.at ist der Kommentar vonPetra Stuiber Danke, ganz lieb! erschienen. Wir wissen, eh wie immer, die Schere geht auf usw usf. Ein guter Kommentar, interessant die männlichen Kampfposter, die sich gleich reihenweise über die männliche Benachteilung beschweren. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gewisse Personen sofort da sind, und nachweisliche Fakten dem Verlierer zuschreiben (einer: Die Frauen verdienen deshalb weniger, weil sie in den Jobs auch weniger arbeiten, somit ist der Drittellohn gerechtfertigt, wer nur 2/3 arbeitet, soll nur 2/3 verdienen)

Aus dieser Schleife kommen wir nicht heraus, solange in den Entscheidungsgremien nicht anders gedacht wird (Die Katze, die sich in den Schwanz beißt!) nein - denn nur einige wenige an der Spitze können für alle verändern. Also rein mit Ellbogen! Ab einer gewissen Höhe am Berg ist Schluss mit lustig, dort gibt es den harten Verteilungskampf, liebe Geschlechtsgenossinnen, da ist nichts mit lieb sein! Denn, solange Gewerkschaft und WK so organisiert sind wie jetzt - schaut euch die beiden neuen Ministerherren an - solange können wir uns ordentliche Kollektivverträge in weiblichen Berufen selbst an die Wand zeichnen (und zwar zuhause im stillen Kämmerlein).


Egal.
2009 ist das Jahr der Aktivität - also selbst was tun, alle Umfragen Umfragen sein lassen, es nützt persönlich nichts. Selber kämpfen ist angesagt, es schenkt dir keiner was. Verlass dich nicht auf Versprechungen und vergiss die Karotte vor der Nase. Du wirst sie nie erreichen. Lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Nur mehr Leistung für Geld. Punkt aus. Das ist die Sprache der Welt, in der Geld verteilt wird. (In der anderen - siehe Artikel von Frau Stuiber - tote Hose)


Kraft und Energie ist dort, wo ich mich ordentlich wiederfinde, verlass dich auf dein eigenes Können, dein Wissen, deine Person, alles andere war 2008.

Die Umfragen vor Wahlen - nebbich
Die Inflationswarnung - nebbich
Die Wirtschaftskrise 2008 - nebbich

(Außer dass Männer auf Banken Angst haben, weil sie vorher zu mutig waren (?) müssen jetzt alle in die totale Depression fallen - so nicht!)

Vergiss forecasts - die alten Regeln funktionieren nicht mehr, die alten Modelle geben keine Lösungen mehr vor. Selbst ist der Mensch!