Samstag, 13. September 2008

heiß - überhitzt - wahlkampf

Eigentlich finde ich "cool" ja meistens nicht so gut. Da dieses Wort auch als Ausrede verwendet wird, sich nicht in eine Sache hineinzulassen, sich nicht zu engagieren, da im gegenseitigen Austausch, in der Arbeit, der Kommunikation, der Auseinandersetzung Energie geschaffen wird, die - physikalisch logisch - Hitze erzeugt. Also sind die meisten "coolen" entweder feig oder faul oder uninteressiert.

Jetzt im Wahlkampfendphasenbrausen würde mir eine leichte Abkühlung (auch Maschinen müssen immer wieder gekühlt werden - obwohl ich eigentlich keine Verfechterin der Maschinentheorie bin ;-)) der beteiligten IdeenbringerInnen schon angemessen erscheinen.

Warum glauben die Beteiligten, dass sie mit dieser Überzogenheit reüssieren können? Und wes geistes Kind reitet Gio Hahn? (Siehe heutiger Kurierartikel zur Wiedereinführung der Studiengebühren, die lt. Gio Hahn Koalitionsbedingung sind.) Ich denke mir schon, wenn manche Politiker schon selber keine Idee und keine Linie haben, dann sollten sie sich in Marketinghochkonjunkturzeiten wenigstens auf die Profis - die Marketer - verlassen.

Oder eben - mal kurz in kaltes Wasser tauchen.



übrigens - eigentlich ist schon das tollste aller unworte! ;-)